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14. Sp. RL: Magdeburgerinnen gewinnen Verfolgerduell

2016 03 14 GornAm Sonntag, 13.03.2016, standen sich im Spitzenspiel 14. Spieltages der Regionalliga Nordost,  im Magdeburger Heinrich-Germer-Stadion, die Tabellennachbarn Magdeburger FFC und FC 1889 Viktoria Berlin gegenüber. Für beide Mannschaften musste unbedingt ein Sieg her, um am Tabellenführer 1.FC Union Berlin dranzubleiben.

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Und es ging auch gleich richtig los. Wenige Sekunde nach dem Anpfiff setzte das Berliner Team die Gastgeber gleich mächtig unter Druck und lief früh an. Das führte auch gleich dazu, dass die Magdeburgerinnen einen Ball im Spielaufbau vertendelten und Gästespielerin Marlies Sänger frei aufs Tor zulief. Ihr Abschluss aus gut 16m strich jedoch knapp einen Meter am Tor vorbei (1.). Zehn Minuten brauchten die Gastgeberinnen um sich aus dem intensiven Pressing der Berlinerinnen zu befreien. Die erste Doppelchance hatten Manuela Knothe und im Nachschuss Yvonne Wutzler, nach einer Eingabe über die rechte Seite (11.). Beide scheiterten jedoch.

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Die Gäste aus Berlin kamen in der 17. Minute noch zu einer weiteren Chance, durch einen Freistoss aus gut 25m, der aber weit über das Tor ging. Ansonsten lag ein deutliches Chancenplus beim MFFC. In der 21. Minute verfehlte ein Flachschuss von Wutzler, das Gehäuse nur knapp. Und zwei Minuten später konnte theresa Weiß einen langen Ball von Wiebke Seidler nicht im Tor unterbringen. Wiederum vier Minuten später die nächsten Möglichkeiten, aber auch hier konnte die vielbeinige Gästeabwehr die Schüsse von Weiß und Manuela Knothe abblocken.

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In der 33. Minute dann der erlösende Führungstreffer für die Gastgeberinnen. Nach einem tiefen Ball von Yvonne Wutzler, war die aus dem Strafraum geeilte Gästetorhüterin nicht aufmerksam genug und unterschätzte den Ball. Sie versuchte ihn mit der Hand zu klären, doch statt auf einen Freistosspfiff zu warten schnappte sich Melanie Vogelhuber das Leder und versenkte es zum 1:0. Und sechs Minuten später konnte der Tabellenzweite sogar auf 2:0 erhöhen. Theresa Weiß nutzte einen klug gespielten Ball von Juliane Gorn und schob ihn zur Pausenführung ins Tor.

Zu Beginn der zweiten Hälfte beschränkte sich das Spielgeschehen hauptsächlich auf die Mittelfeldregion und es dauerte bis zur 57. Minute. Wiederum sorgte Theresa Weiß für Gefahr, konnte aber einen guten Diagonalball nicht erfolgreich verwerten. Dann war es mal wieder Zeit für einen Kracher von Yvonne Wutzler. Sie zog aus dem rechten Halbfeld einfach mal ab aufs Tor und überwand die etwas zu weit vor dem Tor stehende Cordula Busack. Die beruhigende 3:0 Führung in der 65. Minute. Wer nun glaubte der Sieg sei in trockenen Tüchern, sah sich getäuscht. Zwar hatten die Gastgeberinnen in der 67. Minute noch eine Großchance durch die eingewechselte Natalie Grenz, die eine Flanke von rechts knapp am Tor vorbeischoss, aber das Team aus Berlin kam noch einmal zurück. In der 75. Minute ertönte ein Elfmeterpfiff, nach einem Foul von Nina Schuster im 16er. Den fälligen Strafstoss verwandelte Hülya Kaya gegen die Magdeburger Torfrau Ann Christin Schäfer. Nun war der Faden im Magdeburger Spiel gerissen. Hatte man bis zu diesem Zeitpunkt das Spiel im Griff, schlichen sich nun Fehler und Unsicherheiten ein. In der 89. Minute kamen die Hauptstädterinnen dann folgerichtig auch zum 3:2 Anschlusstreffer durch Beslinda Shigjeqi die einen Freistoss mit dem Kopf ins Tor verlängerte. In der Nachspielzeit wäre fast noch der Ausgleichstreffer möglich gewesen doch ein Schussversuch wurde durch viele Magdeburger Beine abgewehrt. Dann pfiff die umseitig leitende Schiedsrichterin Linda Webers ab und das Heimteam fiel sich glücklich in die Arme.

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Erwähnenswert waren noch die Einsätze der wiedergenesenen Chiara Lüdke und die beiden Regionalligadebüts von Tea Korkeakunnas und Ann Christin Schäfer.

Nun geht es am kommenden Sonntag nach Berlin, wo dann das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer 1.FC Union Berlin steigt, der seinerseits die schwierige Pflichtaufgabe in Beelitz mit 2:0 meisterte.

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MFFC: Schäfer – N. Schuster (81. Korkeakunnas), Seidler, Beinroth, Schulz – Gorn, Vogelhuber (64. Grenz) – Wutzler, Knothe (84. Lüdke), Weiß, Hildebrand