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Spielbericht zum 2. Saisonsieg des MFFC in der 2. Bundesliga

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Mit 3:1 gewann der Magdeburger FFC am Sonntag, dem 10. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga, gegen den Tabellenletzten und Bundesligaabsteiger TeBe Berlin. Mit diesem ersten Heimsieg und auf Grund des besseren Torverhältnisses verbesserte sich der Magdeburger FFC auf Platz 9 in der Tabelle.

Fotos: Caroline Kunschke

 

Die Gastgeberinnen übernahmen vom Anpfiff an die Initiative und bestürmten das Tor der Berliner Gäste. Allerdings hatte Berlins Torhüterin Kerstin Prusas keine Mühen, die Schüsse von Isabelle Knipp (1.) sowie Anne Roeloffs´ Direktabnahme (11. - rechts im Bild) zu parieren. Gegen Steinbrück war sie in der 13. Minute dann den „berühmten“ Schritt schneller am Ball.

In der 14. Minute der erste Angriff der Gäste, der es auch schon in sich hatte. Magdeburgs Torhüterin Almuth Schult musste sich mächtig strecken, um den Torschuss von Constanze Hesse aus 20 Metern noch aus dem Winkel zu „kratzen“. Zwei Minuten später spielte Michaela Schulz mustergültig auf Anne-Rose Lindner, die den Ball zwar an Torhüterin Schult vorbei spitzelte, aber auch am leeren Tor. Anja Beinroth war mitgelaufen und hätte den Ball jedoch auch noch vor der Torlinie klären können.

Das Team von Trainer Steffen Rau belagerte förmlich die Berlinerinnen in ihrer eigenen Hälfte und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Melanie Vogelhuber konnte dem scharf zugespielten Ball von Steinbrück in der 19. Minute aus spitzem Winkel nicht mehr die entscheidende Richtungsänderung geben; so landete ihr Ball neben dem Tor. Abgeklärt parierte in der 23. Minute Prusas den guten Torschuss von Katja Gabrowitsch aus 25 Metern (23.). Roeloffs setzte mit ihrem Zuspiel Steinbrück sehr gut in Szene, doch war ihr Schuss ohne Bedrängnis zu schwach, um Prusas im Tor zu überwinden. Mustergültig war in der 31. Minute der Flankenlauf von Jacqueline Ernst (links im Bild). Ihre Hereingabe verpassen zwar Keeperin Prusas und MFFC-Stürmerin Schuster, doch Patricia Steinbrück setzte ihre Direktabnahme aus 9m über das leere Tor. Das hätte die Führung sein müssen.

Diese fiel dann auf der Gegenseite. Lindner lupfte den Ball über die Innenverteidigung auf die erfahrene und reaktivierte Michaela Schulz, die den Ball mit ihrer ganzen Abgeklärtheit zum 0:1 in die Maschen setzte (36.). Bis zum Pausenpfiff schienen die Gastgeberinnen vom Rückstand gelähmt.   

 

roeloffs_gg_tebe_2010Lange hielten es die MFFC-Kickerinnen jedoch nicht in der Kabine aus und standen, mit dem erforderlichen Willen, früh wieder auf dem Rasen, um schnell den Ausgleich zu erzielen und die Partie zu drehen. Mit dem Rücken zum Tor nahm Dania Schuster in der 53. Minute das Steinbrück-Zuspiel an, drehte sich um ihre Gegenspielerin, „schüttelte“ zwei weitere Abwehrspielerinnen im Strafraum ab und traf per Flachschuss zum vielumjubelten und völlig verdienten Ausgleichstreffer. Zu überhastet setzte Jacqueline Ernst ihren Schuss in der 67. Minute über das Tor. Zwei Minuten später passte Schuster auf Isabelle Knipp, die aus 14 Metern Prusas zur 2:1-Führung überwand (69.). Die MFFC-Anhänger tobten vor Freude und rauften sich zwei Minuten später förmlich die Haare. Der Schuss der eingewechselten Caroline Kunschke klatschte zunächst an den Pfosten, den Nachschuss von Schuster wehrte Torhüterin Prusas ebenso erfolgreich vor der Torlinie ab, wie auch den aus Nahdistanz von Ilda Mujovic. Das hätte die Vorentscheidung sein müssen. Die Magdeburgerinnen spielten nun völlig befreit auf. Eine Viertelstunde vor Spielende dann die endgültige Entscheidung. Schuster spielte auf Kunschke, die es sich nicht nehmen ließ, ihren zweiten Torschuss erfolgreich zum 3:1 im Berliner Kasten unterzubringen. Die Gäste von TeBe Berlin hatten dem nichts mehr entgegen zu setzen, sodass es beim 3:1 blieb.

Kommenden Sonntag pausiert die 1. und 2. Bundesliga, da das Achtelfinale um den DFB-Pokal gespielt wird. Da die Magdeburgerinnen Anfang September bei der SG Essen-Schönebeck mit 0:7 unterlagen, sind sie spielfrei. Am 31. Oktober ist der Magdeburger FFC zum letzten Spiel der Hinrunde beim 1. FFC Turbine Potsdam zu Gast.    

MFFC: Schult - Horwege, Beinroth, Abel, Ernst - Steinbrück, Gabrowitsch, Roeloffs (61. Kunschke), Knipp, Vogelhuber (69. Mujovic) - Schuster