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Spielbericht zur 0:2 Niederlage in Potsdam

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Am Sonntag, dem 4. Spieltag der 2. Frauen Bundesliga, musste sich der Magdeburger FFC bei der 2. Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam mit 0:2 geschlagen geben.


Trotz allen Einsatzes zogen die Magdeburgerinnen in Potsdam den Kürzeren. 

Obwohl Trainer Steffen Rau, auf Grund der Erkrankung von Stephanie Abel, am Spieltag seine Startformation noch einmal verändern musste, war er mit dem Spiel seiner Mannschaft absolut unzufrieden. Gegen den Vorjahresdritten, der auch in dieser Spielserie zu den Spitzenmannschaften der Liga gehört, hatte sich Rau schon insgeheim einen glücklichen Punktgewinn erhofft, doch am Sonntag waren seine Schützlinge davon weit entfernt. Erwartungsgemäß dominierten die Gastgeberinnen mit sicherem Passspiel die einseitige Begegnung und erspielten sich nach einer knappen Viertelstunde folglich auch die ersten Möglichkeiten. Nadija Kulis (12.) sowie Stefanie Draws (18.) scheiterten jedoch jeweils aus Nahdistanz an der Größe des Magdeburger Tores. Im Spiel nach Vorn brachten die Magdeburgerinnen kein Zusammenspiel zustande. Die in der Defensive erkämpften Bälle würden überhastet und leichtfertig, förmlich in die Beine des Gegners gespielt. Nach den Torchancen durch Nadija Kulis (26.) sowie Monique Kerschowski (31.) war die Führung eigentlich fällig. Der erste verzweifelte Torschuss in Richtung Potsdamer Tor nach 32. Spielminuten durch Isabelle Knipp. Dieser ging jedoch weit über das Tor. In den folgenden zehn Minuten tauchten die Magdeburgerinnen des öfteren im Strafraum bzw. Strafraumnähe der Potsdamerinnen auf. Die scharfe Hereingabe von Knipp, nach einem der drei Magdeburger Eckbälle, rutschte über die Fäuste der an diesem Tag beschäftigungslosen Torhüterin Friederike Mehring. Zu mehr oder besseren Einschussmöglichkeiten kamen die Gäste nicht mehr. Noch vor dem Seitenwechsel weitere Hochkaräter der Potsdamerinnen durch Monique Kerschowski (41.) sowie Sandra Starke (43.). Mit dem schmeichelhaften 0:0 ging es dann in die Pause.

Potsd_250911_13Den wenigen Zuschauern bot sich bei herrlichen Bedingungen auch in der zweiten Halbzeit kein anderes Bild. Potsdam agierte, Magdeburg reagierte. In der 57. Minute schien die Situation im Strafraum eigentlich schon geklärt, doch Stefanie Draws hatte genug Zeit und Raum, um mit ihrem Kopfball Torhüterin Ravn aus 8m zur überfälligen Führung zu überwinden. Nach einer guten Stunde Spielzeit spitzelte Daniela Löwenberg den Ball aus Nahdistanz zum 0:2 an Ravn vorbei. Das war bereits die Entscheidung. Bis zum Schlusspfiff boten sich den Magdeburgerinnen zwar noch vier Kontermöglichkeiten, doch trotz numerischer Überzahl vermochten des die Magdeburgerinnen nicht sich gegen die Potsdamerinnen durchzusetzen. Die Mannschaft der Gastgeberinnen war zwar um weitere Treffer bemüht, doch Großchancen, wie in der ersten Halbzeit, erspielten sie sich nicht mehr. So blieb es letztendlich beim hochverdienten Sieg für den 1. FFC Turbine Potsdam II.

Das Debüt von Victoria Stein im Trikot des Magdeburger FFC (rechts im bild) endete mit einer Niederlage.

Am 09. Oktober ist der Magdeburger FFC bei der zweiten Mannschaft des FCR 2001 Duisburg (Anstoß 11:00 Uhr) zu Gast. Für die Magdeburgerinnen ist es das dritte Auswärtsspiel in Folge und Begegnung bei einer zweiten Mannschaft eines Bundesligisten.

MFFC: Ravn-Bartke, Roeloffs, Ernst, Weinbeer (75. Rath)-Steinbrück, Gabrowitsch, Krakowski (68. Stein), Knipp (46. Vogelhuber), Träbert-Schuster


Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Rubrik Fanzone unter Fotos zu sehen!
 



Quelle: www.pnn.de

Nur zwei Treffer für Turbine II

Mit einem 2:0 (0:0)-Erfolg über den FFC Magdeburg schoben sich die Fußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam II auf den dritten Tabellenrang in der 2. Bundesliga vor. Die Elf von Thomas Kandler war klar überlegen, aber vor dem Tor zu wenig kaltschnäuzig. So scheiterten Nadija Kulis (12.,26.), Stefanie Draws (18.), Monique Kerschowski (31.,41.) und Sandra Starke (43.). Magdeburg stand tief und versuchte, die Räume zu verengen. Das Bollwerk hielt bis zur 57. Minute, als Draws im Anschluss an eine Eingabe von Daniela Löwenberg zum 1:0 einköpfte. Sieben Minuten später vollendete Löwenberg eine schöne Kombination zum 2:0. „Alles in allem ordentlich“, urteilte Kandler, aber: „Wer den Gegner so im Griff hat, muss ein solches Spiel auch mal mit fünf, sechs Treffern gewinnen“.

Turbine II: Mehring; Braun, Schlanke, Wiegand; Löwenberg, Draws, Bast, M. Kerschowski; Starke, Müller (72. S. Andonova), Kulis (72. Ulbrich). D. W.