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Magdeburger Fehlstart in Lübars endete mit 1:3 Niederlage

 

luebars_231011_1Am 7. Spieltag der 2. Frauen Bundesliga unterlag der Magdeburger FFC beim Tabellennachbarn 1. FC Lübars mit 1:3. 

Bei herrlichem Herbstwetter erwischten die Berliner Gastgeberinnen einen Start nach Maaß und führten bereits nach fünf Minuten mit zwei Toren. 

Ehe die Magdeburgerinnen am Sonntag bei bestem „Fußballwetter“ im Herbst, strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, in der Zweitligapartie waren, lagen sie schon nach fünf Spielminuten mit zwei Toren im Hintertreffen. Selbst waren sie noch nicht im gegnerischen Strafraum aufgetaucht. Zu zögerlich ging Torhüterin Lotta Ravn auf die hohe Flanke von Aylin Yaren auf den zweiten Pfosten, von dem Anna-Sophie Fechner direkt auf Lavinia Timme in der Mitte spielte, die sich unbedrängt aus 4m vor dem leeren Tor die Ecke auch noch aussuchen konnte (3.). Zwei Minuten später schlug der Vollspannschuss von Spielführerin Franziska Hagemann genau in die Mitte des Magdeburger Tores ein, Torhüterin Ravn verlor schlichtweg den Boden unter den Füßen und musste den „einfachen“ Ball passieren lassen (5.). Die Magdeburgerinnen suchten in den folgenden Minuten ihre Ordnung und Bindung zum Spiel. Allerdings sorgten sie in der von beiden Teams hektisch geführten Begegnung in der ersten Halbzeit nur durch Freistöße für Torgefahr. Doch die Versuche von Anne Roeloffs (20.), Stephanie Abel (28. und 42.) oder auch Katja Gabrowitsch (34.) verfehlten alle das Tor der Berlinerin Cordula Busack, die wenig zu tun bekam. Auf der Gegenseite konnte Lotta Ravn bis zur Halbzeit doch noch ihr Können zeigen. Nachdem Yaren ihren Freistoß aus 22m noch über das Tor setzte (15.), lenkte Ravn ihren straffen Schuss in der 27. Minute über die Querlatte. Franziska Hagemann köpfte den darauf folgenden Eckball aus 4m knapp neben das Tor (28.). So ging es mit dem 2-Tore-Rückstand für die Gäste aus Magdeburg auch in die Halbzeitpause.

luebars_231011_8Beide Mannschaften boten den gut 100 Zuschauern auch nach dem Seitenwechsel wenig Erwärmendes. Lübars´ Michelle Rösler hätte nach einer guten Stunde Spielzeit für die Vorentscheidung sorgen können, doch landete ihr Schuss aus 18m am Außenpfosten des Magdeburger Tores (63.). So wurde es dann noch einmal spannend, nachdem Katja Gabrowitsch das Zuspiel von Stephanie Träbert, aus 17m zum Anschlusstreffer in die Maschen setzen (70.). Pech hatte fünf Minuten später Dania Schuster, deren Kopfball am Tor vorbei strich (75.). Den kleinen Funken des größeren Willens brachten dann aber die Berlinerinnen auf, die jeden weiteren Angriffsversuch der Magdeburgerinnen schon fast an der Mittellinie stoppten. Der dritte Gegentreffer fiel dann schon in der 91. Minute. Janine Neue konnte von Weinbeer nicht am Flanken gehindert werden und die eingewechselte Elisabeth Wörle, köpfte im zweiten Versuch, den Ball zum 1:3 Endstand in die Maschen.    

Die bessere von zwei schlechten Mannschaften ging dann verdient als Sieger vom Platz und freute sich zu recht über die drei Punkte für den Heimsieg. Magdeburgs Spielerinnen samt Trainercrew schlichen hingegen enttäuscht vom Platz, weil an sich mehr drin gewesen wäre.

luebars_231011_3Kommenden Sonntag pausiert die 2. Liga auf Grund des Achtelfinales um den DFB-Pokal. Zum nächsten Heimspiel am 06. November erwartet der Magdeburger FFC den Bundesligaabsteiger und derzeitigen Tabellendritten Herforder SV. Die Herforderinnen haben bisher noch nicht verloren (4 Siege und 3 Remis).

MFFC: Ravn-Mücke (67. Rath), Abel, Ernst, Weinbeer-Schuster, Gabrowitsch, Roeloffs, Träbert (81. Vogelhuber)- Bartke, Steinbrück