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Verabschiedung von Spielerinnen des MFFC zum Saisonende

2019 05 abschied spielerinnen mffcBeim Magdeburger FFC werden seit jeher gute Nachwuchsfußballerinnen ausgebildet, Nationaltorhüterin Almut Schult, U20-Weltmeisterin Anne Bartke und das aktuell größte Nachwuchstalent Nicole Woldmann sind ein gutes Beispiel dafür. Jedes Jahr bedeutet der Schulabschluss der jungen Frauen auch einen schmerzlichen Aderlass für den Verein. Durch neue Ausbildungs- und Studienorte zieht es sie in die große und manchmal auch weite Welt. Nach dem letzten Heimspiel am vergangenen Sonntag verabschiedete die sowohl die Vereins- als auch die Mannschaftsführung 10 Spielerinnen.

Nicole Woldmann wechselte im Sommer 2016 vom insolventen FFV Leipzig zum Magdeburger FFC. Die Sportgymnasiastin und Landesauswahlspielerin etablierte sich schnell als Stammspielerin im B-Juniorinnen Bundesligateam und spielte in der aktuellen Saison mit einer Sondergenehmigung im Team der Ersten Frauenmannschaft. In der Talentschmiede des Magdeburger FFC reifte sie zur festen Größe in den DFB-Nachwuchsnationalmannschaften. Neben ihrem ersten Einsatz im DFB-Pokal, erlebt Nicole Woldmann momentan den wohl bisher größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere. Mit der U17-Juniorinnen Nationalmannschaft nimmt sie derzeit an der EM in Bulgarien teil und qualifizierte sich mit ihrem Team für das Finale. Vielleicht kehrt am Samstag eine Europameisterin zurück nach Magdeburg. Nach der EM geht Nicole den nächsten wichtigen Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung und wird in der neuen Saison in der 2. Bundesliga beim FC Bayern München spielen.

Emily Hähnel erlernte das kleine Fußball-1x1 beim SV Merseburg 99. Im Sommer 2015 wechselte Hähnel von Turbine Potsdam zum Magdeburger FFC und verstärkte dort das B-Juniorinnen Bundesligateam des MFFC und entwickelte sich in der Landesauswahl Sachen-Anhalts unter der Leitung des verantwortlichen Trainers Steffen Scheler zu einer Spielerin, die zu Lehrgängen des DFB eingeladen wurde. In der vergangen Saison kam sie in den Qualifikationsspielen zur Aufstiegsrunde des Regionalligateam zum Einsatz und gab mit einem Tor in der ersten Runde des DFB-Pokals einen guten Einstand. In wenigen Wochen wird Emily Hähnel das Abitur ablegen und strebt dabei einen sehr guten Abschluss an. Im Sommer zieht es sie nach Amerika. An der “University of Kentucky” (UK) wird sie ein Studium beginnen und fortan in der erfolgreichen NCAA-Liga (Division 1) für das Collegeteam “Kentucky Wildcats” weiter Fußball unter leistungssportlichen Bedingungen spielen.

Sarah Jacobs wechselte im Sommer 2014 von der SpVg Aurich (Ostfriesland) nach Magdeburg an die Elbe. Das B-Juniorinnen Bundesligateam führte sie 16/17 als Spielführerin auf Feld. In der darauffolgenden Saison absolvierte Sarah mit dem Frauenregionalligateam eine tolle Spielzeit und verpasste denkbar knapp den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Sarah Jacobs spielte seit ihrem Wechsel zum Magdeburger FFC für die Landesauswahl Sachsen-Anhalts und erhielt in dieser Zeit Einladungen zu DFB-Lehrgängen. Neben der leistungssportlichen Ausbildung legte sie mit 0,9 Punkten ein brillantes Abitur ab. Zu Beginn der aktuellen Saisons verletzte sich Sarah schwer. Drei Spieltage vor dem Saisonfinale kehrte sie ins Team zurück. Sarah Jacobs zieht es ins Ausland und wird im niederländischen Den Haag “Safety and Security Management” studieren. Dort möchte sie weiterhin in einer leistungssportorientieren Fußballmannschaft spielen.

Lena Güldenpfennig wechselte im August 2015 vom VfL Halle 96 zum Magdeburger FFC und spielte seither erfolgreich in der B-Juniorinnen Bundesliga, später der Frauenregionalliga sowie Landesauswahl Sachsen-Anhalts. In der aktuellen Regionalligasaison führte Lena zwischenzeitlich die Torjägerinnenliste an. Besonders gern erinnert sie sich an den überwältigenden Moment in der ersten Runde des DFB-Pokals, als sie ein Tor gegen Bielefeld erzielen konnte. Zukünftig möchte sie sich sportlich weiterentwickeln und hofft mit dem Wechsel zum Ligakonkurrenten nach Leipzig den Aufstieg in die zweite Bundesliga zu schaffen. Ihre Ausbildung an der Fachoberschule wird Lena Güldenpfennig in Leipzig fortführen.

Gina Mitschke wechselte in der Saison 15/16 zum Magdeburger FFC und spielte bis dahin für den FF USV Jena. Die Abiturientin hütete seit der B-Juniorinnen Bundesliga und später im Regionalligateam des Magdeburger FFC sowie für das Landesauswahlteam das Tor und wurde vom DFB zu Lehrgängen eingeladen. Gina Mitschke plant die Aufnahme eines Studiums für Sportwissenschaften bei der Bundeswehr und möchte auf jeden Fall weiterhin erfolgreich Fußball spielen.

Tabea Alsleben spielte viele Jahre erfolgreich Fußball für den SV Dessau 05 bevor sie im Sommer 2015 zum Magdeburger FFC und das Sportgymnasium wechselte. Tabea Alsleben entwickelte sich im B-Juniorinnen Bundesligateam und in der Landesauswahl Sachsen-Anhalts zur wertvollen Mittelfeldakteurin, später kam sie regelmäßig im Frauen-Regionalligateam zum Einsatz. Seit der Rückrunde 2018/2019 verstärkte Tabea die Zweite Frauenmannschaft und trug maßgeblich zur erfolgreichen Rückrunde des Teams bei. In wenigen Wochen wird Tabea Alsleben ihr Abitur ablegen und auf der Polizeifachhochschule in Aschersleben ein duales Studium beginnen. Wie es mit ihrer großen Leidenschaft für den Fußball weitergeht, kann Tabea Alsleben zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Fest steht wohl nur, dass sie nicht mehr für den Magdeburger FFC die Töppen schnüren wird.

Gina Wetzel spielte seit August 2014 für den Magdeburger FFC zunächst im B-Juniorinnen Bundesligateam, danach für die Erste Frauenmannschaft. Als Landesauswahlspielerin nahm sie regelmäßig an Turnieren des NOFV und DFB teil. Im Juni wird Gina nach dem Abitur ein Duales Studium bei der Deutschen Bahn beginnen und zwischen Berlin sowie Hamburg pendeln. Sie möchte auch weiterhin in ihrer Freizeit Fußball spielen.

Madlen Herbst gehörte bin Beginn der Saison 14/15 zur festen Größe im B-Juniorinnen Bundesliga- und später Frauen-Regionalliga-Team des Magdeburger FFC. Als wertvolle Abwehrspielerin verdiente sie sich zurecht den Spitznamen “Die Wand”. Madlen Herbst nutze die Chance und Begann im Frühjahr ein Studium in Braunschweig. Deshalb konnte sie in den letzten Monaten nicht mehr am Mannschafttraining teilnehmen, unterstützte ihr Team aber bei nahezu jedem Spiel von der Tribüne aus.

Ebenfalls wurden Florentine Rudolff und Manuela Knothe vom Regionalligateam verabschiedet. So mancher langjähriger Teamgefährtin ging gerade dieser Abschied sehr nahe, gehörten Manuela und Florentine doch seit der Saison 2011/12 zum B-Juniorinnen Bundesligakader. Aus dem einst gemeinsamen Ziel, das die Sportlerinnen verband, wuchs mit der Zeit ein enges Band der Freundschaft. Im Winter erfolgte für Manuela Knothe aus persönlichem Entschluss, dem vorallem der Zeitmangel für das tägliche Training zu Grunde langen, der Wechsel in die Zweite Frauenmannschaft beim Magdeburger FFC. Dort etablierte sie sich in kurzer Zeit, wie zuvor beim Frauen-Regionalligateam, zur Goalgetterin und katapultierte mit 23 Treffern auf Platz 2 der Torjägerinnen in der Sachsen-Anhalt Liga 1. Damit hat Manuela nur 1 Tor weniger, als die aktuelle Spitzentorjägerin bei noch einem ausstehenden Spieltag. Florentine Rudloff kickte zwischendurch für den Herforder SV in der 2. Frauen-Bundesliga. Während ihrer Berufsausbildung schloss sie sich dem 1. FFC Fortuna Dresden an und stand dort bspw. in der zweiten Runde des DFB-Pokals ab der zweiten Halbzeit gegen den VfL Wolfsburg zwischen den Pfosten. In den letzten beiden Spielzeiten zog es sie zurück zum Magdeburger FFC.

Bild 1) Verabschiedung der Spielerinnen
v.l.n.r. Lena Güldenpfennig, Emily Hähnel, Gina Mitschke, Sarah Jacobs, Madlen Herbst, Manuela Knothe, Florentine Rudloff. Es fehlen Tabea Alsleben, Gina Wetzel und Nicole Woldmann (Woldmann z.Z. EM in Bulgarien)