B-Juniorinnen konnten Titel beim NOFV-Futsal-Meisterschaft nicht verteidigen

2018 03 04 b nofv hallencup01Das Bundesligateam des Magdeburger FFC blieb am Sonntag (04.03.2018), bei den NOFV-Futsal-Meisterschaften in Sandersdorf-Brehna, hinter den eigenen Erwartungen zurück und belegte hinter dem SV Adler Berlin sowie DFC Westsachsen Zwickau den 3. Platz.

Trotz des erfolgreichen Turnierstarts mit 3:2 gegen Thüringens Futsalmeister SC Oberweimar, deutete sich an, dass das von Caroline Kunschke und Marcello Semonella wohl keinen guten Tag hatte.

Denn schon der erste Oberweimarer Angriff endete mit dem 0:1 nach zwei Minuten. MFFC Spielführerin Emily Hähnel glich zwei Minuten später aus und nur eine Minute danach schoss Tabea Alsleben den MFFC in Führung - 3:1 (6. und 7.). Aber Oberweimar gab sich nicht geschlagen. Nutzte wieder eine Nachlässigkeit in der MFFC-Defensive zum 3:2. Oberweimar hat aus wenig viel gemacht.

Im zweiten Spiel folgte ein Powerplay auf das Tor des DFC Westsachsen Zwickau. Beide Teams trennten sich am Tag zuvor bei der C-Juniorinnen Meisterschaft torlos. Magdeburg kombinierte und lies den Ball gut laufen, doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor. Erst zwei Minuten vor dem Spielende vollendete Lena Güldenpfennig, zur überfälligen Führung. Die Freude darüber währte nur wenige Sekunden, denn schon im Gegenzug musste MFC-Keeperin Jule Götz den Ball aus dem Netz holen. Die Schlussminuten verliefen spannend. Magdeburg wollte die Entscheidung und den zweiten Treffer. Gut 30 Sekunden vor dem Abpfiff war es Spielführerin Hähnel die den Ball zum vielumjubelten Siegtreffer in die Maschen setzte (12.). Gerade noch mal gut gegangen.

Gegen den Berliner Meister machten die Magdeburgerinnen mächtig Druck und schnürten die Berlinerinnen, die ihre beiden ersten Spiele ebenfalls siegreich gestalteten, in der eigenen Hälfte ein. Aber den Treffer dieser Begegnung schoss das Team vom SV Adler Berlin, welches das Turnier am Ende auch hauchdünn vor Zwickau gewann. Ein konsequent vorgetragener Konter und MFFC-Keeperin Götz war wieder einmal geschlagen (22). Alle Bemühungen um den Ausgleichstreffer in den noch zehn verbliebenen Minuten, blieben aber ohne Torerfolg und so bejubelte die Berliner Anhängerschaft lautstark den Sieg. Enttäuschte und lange Gesichter hingegen auf Seiten der Magdeburgerinnen.

Leider hellte sich die Stimmung nicht auf. Denn gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Neubrandenburg 04 folgte mit dem 1:2 eine weitere Niederlage. Es war noch keine Minute gespielt, da geriet das Team vom Magdeburger FFC wieder einmal in Rückstand. In der 4. Minute gar das 0:2. An sich immer noch genug Zeit zum Ausgleich, denn der Anschlusstreffer gelang Tabea Alsleben in der 6. Minute. Beide Teams erspielten sich Torchancen und gaben dem anderen keinen Zentimeter Raum. Die allergrößte Möglichkeit auf Magdeburger Seite, wenige Sekunden vor dem Abfiff von Emily Hähnel. Sie zirkelte den Ball zwar an der Neubrandenburger Keeperin vorbei, doch vom Innenpfosten trudelte der Ball zurück ins Feld und leider nicht über die Torlinie. So ist das dann, wenn es nicht rund läuft.

Um „wenigstens“ mit Bronze heimzukehren, musste gegen den FC Energie Cottbus möglichst ein torreicher Sieg her. Das Team aus der Lausitz behielt kaum Luft zum Atmen und kassierte acht Treffer in zwölf Minuten. Der Ehrentreffer des Energie-Team gelang durch eine Fair-Play-Geste der Magdeburgerinnen. Beim Tor zum 4:0 lagen zwei Cottbuserinnen verletzt am Boden und die Partie zu dem Zeitpunkt nicht unterbrochen. Den folgenden Angriff ließen die Magdeburgerinnen ohne „Gegenwehr“ zu.

Im vorletzten Turnierspiel und Finale setzte sich zwar der DFC Westsachsen Zwickau mit 1:0 gegen den SV Adler Berlin durch, doch NOFV-Futsal-Meister wurde das Team aus Berlin, welches ein Törchen im Turnierverlauf mehr erzielte als das Team aus Zwickau. Beide Mannschaften vertreten den NOFV am kommenden Sonntag beim DFB-Futsal-Cup in Wuppertal. Viel Erfolg!

Die Einzelauszeichnungen erhielten Emilie Schauerhammer (Oberweimar), Laura Schöpp (Berlin), Daniela Mittag (Zwickau) als Beste Spielerinnen und Angelina Schönborn (Oberweimar) als Beste Torhüterin.

MFFC: Götz, Oerlecke, Kühne, Köppe, Popp, Klamt, Schmidt, Güldenpfennig (2 Tor), Hähnel (4 Tore), Grajqcevi (2 Tore), Alsleben (6 Tore)